Sehr geehrte Damen und Herren!

Schön, dass Sie den Weg auf die Homepageseiten der Freiwilligen Feuerwehr Groß-Rohrheim gefunden haben. An dieser Stelle möchten wir uns etwas näher vorstellen und auch Werbung in eigener Sache machen. Die Arbeit der Feuerwehr lässt sich in vier Worten ausdrücken:

retten-löschen-bergen-schützen

Alle neun Sekunden schnelle Hilfe- und diese trifft bundesweit fast überall in spätestens zehn Minuten ein. Jeder klassische zweite Feuerwehreinsatz wird von einer Freiwilligen Feuerwehr bewältigt. Ein flächendeckendes Gefahrenabwehrsystem- auch in unserer Gemeinde- das gesund und leistungsfähig bleiben muss. Wir versehen unseren Dienst ehrenamtlich, d.h. ohne Entgelt, zum Wohle der Allgemeinheit.

Was bringt einen Menschen dazu, Freiwilliger Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau zu werden? Welche Motivation liegt vor, um in die Feuerwehr einzutreten? Ist es Abenteuerlust oder Freizeitvergnügen? Ein Grund ist sicher das gelebte Vorbild von Eltern, Verwandten, Bekannten und Freunden, das dazu bewegt, in die Feuerwehr einzutreten, sich zu engagieren und eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu finden.

Ehrenamtliche Feuerwehrtätigkeit ist keineswegs selbstverständlich. Zu Zeiten der Gründung unserer Wehr war es durchaus noch selbstverständlicher, für andere da zu sein. Leider ist das schon seit Jahren -auch in Groß-Rohrheim- nicht mehr so.

Sicher sind die Aufgaben des Dienstes in der Freiwilligen Feuerwehr mitunter hart. Es ist ja nicht nur der Brandschutz oder der Einsatz bei Hochwasser in unserer Rheinanliegergemeinde, sondern vermehrt die Hilfe bei technischen Hilfeleistungen. z.B. bei Verkehrsunfällen, wo der Feuerwehrmann oder die Feuerwehrfrau gebraucht werden.

Jedem Bürger dürfte klar sein, dass wir die Feuerwehr brauchen. Junge Männer und Frauen, die zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit sind, im Notfall für ihre Mitbürger da zu sein.                                                                                                                                                                                                                                                   Seitens der Gemeinde wurde in den letzten Jahren vieles getan, um das notwendige technische Rüstzeug sicherzustellen. Fahrzeuge und Gerätschaften, die dem heutigen Stand der Technik entsprechen, wurden angeschafft, ein neues Feuerwehrhaus mit DRK Stützpunkt wurde gebaut. Die äußeren Voraussetzungen wurden geschaffen, dass sich die Feuerwehrleute wohl und auch sicher fühlen, wenn sie sich in ihrer Freizeit für die Sicherheit der Bürger einsetzen.

Leider hört man in unserer Gemeinde das eine oder andere kritische Wort- oder gar die Frage "Wozu braucht die Feuerwehr ein neuen Fahrzeug?" - "Was das wieder kostet!" Diejenigen, die solch kritische Äußerungen tätigen, sollten sich einmal mit Menschen unterhalten, denen in der Not von der Feuerwehr geholfen wurde. Sei es, dass der Keller unter Wasser stand oder sie nach einem Verkehrsunfall aus ihrem Fahrzeug befreit werden mussten und ihnen dadurch das Leben gerettet wurde. Oder wenn ihr Hab und Gut vor dem Raub der Flammen geschützt wurde, usw...                                                                                                                                                                                     Es gäbe noch zig Dinge, die man hier aufführen könnte, aber das würde den Rahmen sprengen.

Was macht man, wenn man in Not geraten ist und Hilfe benötigt? Man greift zum Telefon und wählt die 112! Und ganz selbstverständlich wird erwartet, dass auch jemand kommt, der einem dann hilft. Doch stellen Sie sich einmal die Frage, was ist wenn?

Was ist wenn...? Es brennt und keiner kommt!

Damit es in unserer Gemeinde nicht irgendwann einmal soweit kommt, möchten wir Sie informieren, wie auch Sie sich engagieren können. Getreu der Weisheit von Erich Kästner: "Es gibt nichts Gutes- außer, man tut es!"

Wir würden uns freuen, wenn wir Ihnen die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr näher bringen könnten. Zum Beispiel, warum wir nachts um halb drei mit Blaulicht und Martinshorn zum Einsatzort fahren...

Ziel ist es, etwas mehr Verständnis bei der Bevölkerung für unsere Arbeit zu bekommen. Und vielleicht gelingt es auch, den einen oder anderen Mitbürger zu begeistern, damit er oder sie sich aktiv in unserer Wehr engagiert.

Schauen Sie doch einmal dienstags ab 18 Uhr bei uns im Feuerwehrhaus in der Jahnstraße vorbei und informieren Sie sich bei einem persönlichen Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Ahl                                                                                                                                                             (Gemeindebrandinspektor)